Es ist ein spezielles Feinpapier, das mit einem Material beschichtet ist, das so formuliert ist, dass es bei Hitzeeinwirkung die Farbe ändert. Es wird in Thermodruckern verwendet, insbesondere in preiswerten oder leichten Geräten wie Addiermaschinen, Registrierkassen und Kreditkarten-Terminals.
Die Oberfläche des Papiers ist mit einer Feststoffmischung aus Farbstoff und einer geeigneten Matrix beschichtet; beispielsweise eine Kombination aus einem Fluoran-Leukofarbstoff. Wenn die Matrix über ihren Schmelzpunkt erhitzt wird, reagiert der Farbstoff mit der Säure, wechselt in seine farbige Form, und die veränderte Form wird dann in einem metastabilen Zustand konserviert, wenn die Matrix schnell genug wieder erstarrt. Die Reaktionssäure in Thermopapier ist oft Bisphenol A (BPA).
Normalerweise wird die Beschichtung beim Erhitzen schwarz, aber manchmal werden auch Beschichtungen verwendet, die blau oder rot werden. Während eine offene Hitzequelle, wie z. B. eine Flamme, das Papier verfärben kann, erzeugt ein Fingernagel, der schnell über das Papier gestrichen wird, oft genug Wärme durch Reibung, um eine Markierung zu erzeugen. Mehrfarbiges Thermopapier wurde erstmals 1993 mit der Einführung des Fuji Thermo-Autochrome (TA)-Systems verfügbar.[1] Darauf folgte 2007 die Entwicklung des Zink ("Zero-Ink")-Systems von Polaroid.[2] Beide Methoden basieren auf Mehrschichtbeschichtungen mit drei separaten Farbschichten, wobei unterschiedliche Methoden zur unabhängigen Aktivierung jeder Schicht verwendet werden.
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